Die Sammlung Müller ist eine seit den 1970er Jahren aufgebaute Privatsammlung mit den Schwerpunkten Fotografie, bildende Kunst und kunstbezogene Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
Die von Walter G. Müller in den 1970er Jahren gegründete Sammlung entstand aus verschiedenen archivarischen Bereichen und vereint heute die Schwerpunkte Fotografie, bildende Kunst und kunstbezogene Literatur. Über mehrere Jahrzehnte entwickelte sich daraus ein umfangreicher Bestand, der historische, dokumentarische und kulturelle Aspekte miteinander verbindet.
Der Bereich bildende Kunst umfasst rund vierhundert Werke, darunter Gemälde, grafische Arbeiten und Skulpturen, überwiegend des 20. Jahrhunderts. Die fotografische Sammlung bildet mit etwa 14.000 originalen Fotografien den zentralen Schwerpunkt des Bestandes. Sie enthält vor allem Vintage Prints des 20. Jahrhunderts, daneben Editionen, Auflagen und fotografische Kunstdrucke.
Die fotografischen Bestände reichen von pictorialistischen Arbeiten des späten 19. Jahrhunderts — darunter originale Albuminabzüge in historischer Reiseliteratur — bis zu Fotografien der Moderne und des Bildjournalismus seit den 1920er Jahren. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die journalistische Fotografie der Kriegs- und Nachkriegszeit, insbesondere im Rheinland.
Ergänzt wird die Sammlung durch eine Fachbibliothek mit etwa 8.000 Bänden, deren Schwerpunkt auf Fotografie und bildender Kunst liegt. Sämtliche Sammlungsbereiche sind inventarisch erschlossen und teilweise fotografisch dokumentiert.
Heute wird die Sammlung von Marcus G. Müller und Charlotte Müller-Ohrem weitergeführt und kontinuierlich fortentwickelt.